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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 374 mal aufgerufen
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Holger Offline

Forum-Profi

Beiträge: 654

20.02.2009 18:41
Pulsfrequenzrechner antworten
Hier geht es zu einem Pulsfrequenzrechner.

Viel Spaß beim Pulsfrequenzrechnen

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

jan Offline

Stammgast


Beiträge: 62

21.02.2009 11:29
#2 RE: Pulsfrequenzrechner antworten

Da muß ich aber mal direkt intervenieren .
Solche ``errechneten```Werte haben kaum Aussagekraft.Habe mal etwas aus dem Netz dazu kopiert:



Die Frage nach der idealen Pulsfrequenz beim Ausdauertraining beschäftigt viele Sportler.
Denn Tests ergaben, dass nur ein Drittel der Bevölkerung, die sich an den empfohlenen Richtwerten der Herzfrequenztabellen orientieren, optimal trainiert.
Ein Drittel trainiert unwirksam und mit zu niedriger Herzfrequenz. Und das letzte Drittel trainiert mit zu hoher Herzfrequenz und einer deutlich erhöhten Intensität.


Woher aber weiß man, welche Frequenz für einen persönlich die richtige ist?
Die Antwort gibt ein Laktat-Test.

Als Laktate bezeichnet man Salze der Milchsäure. Sie entstehen durch das Puffern von Milchsäure im Stoffwechsel von Lebewesen, die bei der anaeroben Glykolyse (Milchsäuregärung), d. h. bei dem Verbrennen von Glucose ohne freien Sauerstoff, entsteht. Wird der Muskulatur eine Leistung abverlangt, die einen größeren Bedarf an Sauerstoff hat als durch die Blutzufuhr gedeckt wird, gewinnt die Muskulatur diese fehlende Energie aus der Milchsäuregärung (anaerober Stoffwechsel).
Bei einem Laktat-Test wird nun die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit durch eine wiederholte Bestimmung der Laktatwerte ermittelt. Ein Tropfen Blut vom Ohr oder Finger reicht, um mithilfe eines Schnelltesters den Laktatwert (Milchsäureanteil) im Blut zu analysieren. Die Entnahme erfolgt mehrfach und in unterschiedlichen Leistungsstufen.
Die Ergebnisse lassen sich dann in einer Laktatkurve darstellen. Die Relation zwischen Laktatkonzentrationen und Herzfrequenzen bei unterschiedlichen Belastungsstufen ist nun ablesbar. Konkret heißt das, der Einzelne kann anhand der Werte erkennen, ab welcher Herzfrequenz sein aerober oder anaerober Fettstoffwechsel beginnt und wann eine Übersäuerung des Körpers stattfindet.

Ausdauersportler profitieren von den Ergebnissen insofern, da das Training auf die optimale Herzfrequenz abgestimmt werden kann. Die Gefahr der Über- oder Unterforderung wird minimiert

Ausdauersportler mit dem Ziel der Leistungssteigerung oder Fettverbrennung absolvieren 85 - 90% ihrer Trainingseinheiten im Regenerationsbereich
(1,3 – 1,5 mmol/l Laktat) und Grundlagenausdauerbereich (1,8 – 2,2 mmol/l Laktat). Auch das Gesundheitstraining findet in diesen beiden Bereichen statt. Intensive Trainingseinheiten mit höheren Laktatwerten als 2,2 mmol/l bedeuten für die Gesundheit ein größeres Risiko, aber ohne wirklichen Nutzen. Im Gegenteil, zu häufiges und überzogenes Training (über 7,8 mmol/l) führt zu starken Ermüdungen, verlängerten Regenerationszeiten, Leistungsabfall und weiteren Übertrainingssymptomen.

Laktat-Tests sind vor allem für Sportler im Fitness- und Ausdauerbereich ein wichtiger Baustein. Aber auch Sportler mit weniger Leistungsfähigkeit und unklarem Gefühl für die eigene Belastungsgrenze können von einem Laktat-Test profitieren. Denn besonders bei einer gewünschten Gewichtsabnahme ist die Einhaltung der optimalen Herzfrequenz außerordentlich wichtig.



Ich habe früher auch mal eine Zeitlang mit ``errechneten``Werten trainiert,dann mal eine Leistungsdiagnostik gemacht,und siehe da,ich war oft mit viel zu niedriger Intensität unterwegs (Ca.20Schläge!!)
Wenn man also Pulsfrequenzorientiert trainieren möchte,dann auch richtig mit Leistungsdiagnostik.Alles andere ist lesen im Kaffeesatz!! (Hier in Düsseldorf kostet eine LD 90Eur.)
Pulsmesser reicht auch von Tchibo oder Aldi.Besser das Geld in einen Laktattest stecken als in nen``Highend
Pulsmesser.


Gruß aus DUS Jan

Holger Offline

Forum-Profi

Beiträge: 654

21.02.2009 14:32
#3 RE: Pulsfrequenzrechner antworten
Hallo Jan,

ich glaube das es zu diesem Thema kein Wundermittel gibt. Hier ein Bericht, der "Pro" errechnete Werte ist.

http://www.gesundheitpro.de/Belastung-be...NOND001023.html

Leider habe ich von dieser Materie keine Ahnung. Vielleicht sollte sich also jeder seine für sich beste Methode suchen. Es kommt aber auch bestimmt darauf an was man will.

Tue zuerst das Notwendige,
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Joaquim Maria Machado de Assis

oder

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Kathrin Obert

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