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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 343 mal aufgerufen
 RTF-Veranstaltungen
Holger Offline

Forum-Profi

Beiträge: 654

23.03.2009 09:14
Erfahrungsbericht RTF "Hippeland-Tour" v. 22.03.09 in Duisburg antworten
Am 22.03.09 wollte ich mir mal an einer RTF teilnehmen an der ich noch nie teilgenommen habe, obwohl diese in unmittelbarer Nähe liegt. Es ging also nach Duisburg, zum dortigen Verein RSV Duisburg 09, wo die Hippeland-Tour in Angriff genommen werden sollte. Wenn man schon aus’m Hippeland kommt, sollte man daran auch teilnehmen. Es war übrigens eine sehr gute Entscheidung an dieser RTF teilzunehmen.

Start und Ziel waren am Vereinsgelände des OSC Rheinhausen. Das Wetter sah ja zudem auch viel versprechend aus. Es waren somit schon mal die besten Voraussetzungen für eine RTF gegeben. Das Anmeldeverfahren verlief für mich ohne Probleme, da ich wohl der erste eingetragene Starter war. Dieser Umstand sollte später noch folgen haben.
Um 08:15 Uhr ging ich auf die Strecke. Es galt nun aus Rheinhausen Richtung Hippeland zu kommen. Der Veranstalter hatte nicht lange gefackelt und die Strecke so beschildert, dass man wirklich sehr schnell aus Rheinhausen raus war. Im weiteren Verlauf war es für mich auch nicht schwer eine gute Gruppe zu finden. In Rheinhausen habe ich mich einer 4er-Gruppe angeschlossen. Das Tempo war sehr gut gewählt, so dass wir sehr schnell über Moers-Holderberg, Moers-Kapellen zum Hülser Berg kamen. Diese Steigung wurde von allen Radfahrern in der Gruppe sehr gut genommen. Kurz nach der Ortschaft Hüls erwartete uns an einem Bauernhof die erste Kontrolle. Wie es aber an Kontrollen immer so ist, verlief sich die Gruppe und wurde somit gesprengt. Ich fuhr dann erstmal ein bis zwei Kilometer alleine weiter, wobei sich allerdings sehr schnell wieder eine 3er-Gruppe fand. In einem sehr hohen Tempo fuhren wir über St.Hubert, Stenden, Kerken Richtung Hartefeld. In der Zwischenzeit wuchs unsere Gruppe auf 6 Fahrer an. Meines Erachtens harmonierte die Gruppe sehr gut, da im Gegenwind immer ein Führungswechsel stattgefunden hat. Da das Tempo trotz des Gegenwindes immer noch sehr hoch war, habe ich mich dann kurz vor Vernum von der Gruppe getrennt. Mein Puls war ständig im hohen Bereich und da ich noch einige Kilometer vor mir hatte, war das schon eine gute Entscheidung. Allerdings blieb ich nicht lange allein.
Dirk, ein Mitt-40iger aus Duisburg, war das Tempo unserer Gruppe wohl vermutlich auch zu hoch geworden, so dass wir beide wieder ein gutes Gespann bilden konnten. Wir fuhren also von Vernum über Issum, Aengenesch, nach Wetten. Hier war unsere zweite Kontrolle, ebenfalls wieder auf einem Bauernhof. Nach reichhaltiger Verpflegung setzten wir unsere Fahrt Richtung Geldern-Kapellen fort. Nach und nach machte mir der starke Gegenwind aber immer mehr zu schaffen. Selbst der Versuch in Dirk’s Windschatten zu fahren war nicht immer von Erfolg gekrönt, da selbst in seinem Windschatten der Wind von allen Seiten kam.
Über Issum ging es dann über Hoerstgen, Rayen zur dritten Kontrolle. In diesem Streckenabschnitt hatten wir doch tatsächlich mal Rückenwind. Das Phänomen „Rückenwind“ sollte aber nicht lange andauern. Nach kurzer Stärkung an der dritten Kontrolle ging es dann locker gegen den Gegenwind weiter. Dirk, dessen Puls wohl auch bei dem stärksten Gegenwind nie die 135er Marke überschreitet, machte nun eine hervorragende Führungsarbeit. In Vluyn bekamen wir einen dritten Mitfahrer, der wohl auch sehr dankbar für Dirks Führungsarbeit war. Schließlich fuhren wir über Moers-Kapellen, Holderberg, Vennikel zurück nach Rheinhausen, wo wir trocken ins Ziel kamen.
In der Vereinsgaststätte haben Dirk und ich uns dann noch richtig verpflegt. Das Würstchen und das Bier haben sehr gut geschmeckt.

Dirk, solltest Du diesen Eintrag lesen, bist Du herzlich eingeladen ein paar Zeilen zu schreiben. Zudem darfst Du Deinen Freunden vom RSV gerne den Hinweis auf diesen Bericht geben.

Mein Fazit zur RTF:

Die Strecke:
Die Streckenwahl war schon aus dem Grund sehr gut gewählt, da sie durch unser Hippeland, also durch bekanntes Gebiert führt.

Die Verpflegung:
Bestens! Brötchen mit Marmelade, bzw. Schokocreme, Waffeln, Apfelstücke, Warm- und Kaltgetränke, warme Brühe.

Streckenprofil.
Flach. Die einzige richtige Höhe war der Hülser Berg.

Streckenbeschilderung:
Die Streckenbeschilderung war sehr gut beschildert.

Kilometer:
Es wurden folgende Strecken angeboten: 42, 73 und 111 km.
Wir sind die 111 km in einem 27,7er Schnitt gefahren. Aufgrund des Windes war auch mal für mich wieder nicht mehr möglich.

Alles in allem war es eine sehr gut geplante und durchgeführte RTF.
Ich habe die Strecke per GPS aufgezeichnet.

@ Werner: Stellst Du sie bitte noch ein? Danke!


P.S.

Meine oben beschriebenen Folgen als erster eingetragener Starter bestanden darin, dass ich ein Geschenk des RSV Duisburg 09 bekommen habe. Eine Wetterstation, für unsere Zwecke immer sehr gut zu gebrauchen, wurde mir im Anschluss der RTF überreicht. Eine schöne Geste des Vereins.

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

Werner Offline

Forum-Profi

Beiträge: 321

23.03.2009 09:54
#2 RE: Erfahrungsbericht RTF "Hippeland-Tour" v. 22.03.09 in Duisburg antworten
Hallo Holger,
herzlichen Glückwunsch zu Deinem "ersten Startplatz" Damit jeder, der möchte, sich die gefahrene 110 km-Strecke anschauen kann, hier der Link http://gpsies.com/map.do?fileId=hrzlxgxsuuezekql.
Ich finde, die Strecke ist vom Startort Rheinhausen aus gut gewählt. Die ca. 80 km lange Rundtour ohne den Hin- und Rückweg nach Rheinhausen kann man von Twisteden aus gut zu einer 100 km Trainingsrunde ausbauen.

Gruß Werner

Ralf Offline

Postmaster


Beiträge: 150

23.03.2009 11:01
#3 RE: Erfahrungsbericht RTF "Hippeland-Tour" v. 22.03.09 in Duisburg antworten

Uta und ich sind am Sonntag einen Teil der ausgeschilderten RTF Strecke vom heimischen Nieukerk aus abgefahren. Ab Hoerstgen haben wir die Strecke dann verlassen und sind über bekannte Trainingswege (Sevelen, Großholthuysen) nach Hause nach Nieukerk gefahren. Aus unserer gefahrenen Runde wurden dann 55 Kilometer. Die RTF Strecke fanden wir auch sehr gut gewählt. Obwohl hauptsächlich über uns bestens bekannte Trainingswege gefahren wurde, waren doch auch einige uns unbekannte Abschnitte dabei gewesen.
Der Wind war an diesem Tag wirklich sehr stark und kam selten von hinten. Ich musste auch die hauptsächliche Führungsarbeit leisten. Es war aber trotzdem eine schöne Tour, zumal das Wetter wesentlich besser war, als es vorher gemeldet wurde.

Viele Grüsse

Joerg Offline

Ganz neu hier

Beiträge: 4

24.03.2009 17:21
#4 RE: Erfahrungsbericht RTF "Hippeland-Tour" v. 22.03.09 in Duisburg antworten

Auch ich bin am 22.03.2009 den RTF „Hippeland-Tour“ in Duisburg-Rheinhausen gefahren.
Da ich ein „waschechter Hippeländer“ bin ist mir der RTF aus den Vorjahren bestens bekannt - in diesem Jahr war er für mich jedoch etwas besonderes, da ich zum ersten mal unter der Flagge eines Radsportvereines (http://www.rsc-moers.de) einen RTF absolvierte.

Vom Start weg - gelegen an dem Vereinsgelände des OSC Rheinhausen – ging es schnell raus aufs flache Land. Die bis zur ersten Kontrolle laut Streckplan zu fahrenden „Berge“ Mühlenberg, Holderberg und Hülserberg entpuppten sich beim näheren Befahren als „kleine Hügel“.
Die von uns befahrende 73 km-Strecke führte gegenüber der 111 km-Strecke von der ersten Kontrolle bei St. Hubert über Stenden, Sevelen und Hoerstgen zum dritten Kontrollpunkt, wo dann beide Strecken wieder zusammengeführt wurden.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit interessanter Strecke und guter Verpflegung, die auch die Jahreszeitumstände berücksichtigte (warme Getränke und Suppe).

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass unsere Truppe unterwegs zwei Plattfüsse und einen gebrochenen Gabelschaft zu verzeichnen hatte und somit sicherlich einen bedeutenden Beitrag zur Pannenstatistik leisten konnte …

Viele Grüsse
Jörg

Holger Offline

Forum-Profi

Beiträge: 654

25.03.2009 07:11
#5 RE: Erfahrungsbericht RTF "Hippeland-Tour" v. 22.03.09 in Duisburg antworten
Hallo Jörg,

vielen Dank für Deinen Bericht. Aufgrund Deines Berichtes muss ich mit Freude feststellen, dass ich mit meinen Eindrücken nicht soooo ganz falsch lag .

Solltest Du mal wieder die eine oder andere RTF fahren, dann wären wir Dir alle dankbar, wenn Du auch diese Eindrücke hier beschreiben könntest

Vielen Dank und viele Grüße an den RSC Moers.

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

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