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 RTF-Veranstaltungen
Holger Offline

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Beiträge: 654

29.06.2009 10:19
Erfahrungsbericht zur RSC Delta Düsseldorf RTF vom 27.06.2009 antworten

Hallo zusammen,

am 29.06. wollte ich erstmalig die Delta RTF in Düsseldorf fahren. Auch bei dieser RTF wollte ich eigentlich wieder den allseites beliebten Sternfahrtmodus nutzen. Allerdings gab es diesbezüglich Probleme. Nachdem ich mich als Sternfahrer per Mail bei den Verantwortlichen angemeldet und mich nach Einstiegsmöglichkeiten erkundigt habe, wurde mir mitgeteilt, dass ich an Kontrolle 2 oder Kontrolle 3 einsteigen könnte.
Auf Rückfrage, wo diese Kontrollpunkte seien und ob dort Stempelkarten ausliegen würden, bekam ich leider keine Antwort mehr. Aus diesem Grund musste ich leider auf den normalen Sternfahrtmodus zurückgreifen und konnte aufgrund dessen auch die 151 km Strecke leider nicht GPS-mäßig erfassen. Ansonsten wäre ich bei K3 eingestiegen, wäre den Pfeilen bis D'dorf gefolgt, hätte mich dort angemeldet und wäre dann die 151 km Runde gefahren und wieder bei K3 ausgestiegen. Hätte, wenn und aber

Stattdessen bin ich dann auf dem direkten Weg mit dem Rad nach Düsseldorf. Das Wetter war gut und sollte sich auch bis zum Nachmittag halten.
In Düsseldorf angekommen meldete ich mich dann als Sternfahrer an. Da der Start von 11:00 Uhr auf 10:00 Uhr vorgezogen war, was ich im Vorfeld natürlich nicht wusste, konnte ich entsprechend eine Stunde eher auf die Strecke. Das war, was sich wesentlich später herausstellte, auch gut so.

Von Düsseldorf-Oberkassel ging es quer durch die Stadt Richtung Meerbusch-Büderich. Von Meerbsuch ging es über Hardt nach Neersen. In Neersen kam dann nach ca. 23 km die erste Kontrolle. Diese Kontrolle befindet sich auf einem Parkplatz an der B7 (Am Schwarzenpfuhl/Hauptstraße).
Nach kurzer Verpflegung ging es dann weiter. Hier war auch die erste Streckenteilung. Unmittelba danach wurde ich von einem Mitfahrer überholt. Wir schlossen uns zusammen und fuhren ein Weile zusammen. In diesem Fall definiere ich "eine Weile" mit meiner Reifenpanne. Da ich aufgrund meines Sternfahrtmodus auch entsprechend aussteigen wollte, verabschiedete ich mich von meinem Mitfahrer, der dann seinen Weg alleine fortsetzte. Nach behobener Panne kam eine mehrköpfige Gruppe, die mich zum weiterfahren animierte (mit zwei Fahrern aus dieser Gruppe bin ich schon mehrere RTF gefahren - man kennt sich eben [laugh]). Meinen Entschluss auszusteigen verschob ich dann etwas. Ich schloss mich dieser Gruppe an und einem sehr guten Tempo ging es dann weiter.

Wir folgten nun den Wegweisern zur 151 km Strecke. Die Strecke verlief weiterhin über Vennheide, Cloerath nach Süchteln. In Süchteln kam dann eine erneute Streckenteilung. Auch hier folgten wir weiterhin den 151km Wegweisern. Das Tempo war die ganze Zeit sehr hoch, was allerdings in dieser guten Gruppe keine Probleme bereitet. Die Strecke verlief nun über Dornbusch (Streckenteilung), Boisheim nach Brüggen. Hier ging es dann durch den schönen Naturpark "Maas-Schwalm-Nette" ca. 8 km in Richtung Swalmen (NL). In Swalmen befand sich unmittelbar nach der Grenze die K4. Auch hier ging es nach kurzer Verpflegung wieder auf die Reise. Allerdings mussten wir jetzt dieselben 8 km wieder zurück Richtung Brüggen fahren. Ein kleines Highlight hatte ich dann in Schaag zu verzeichnen. Bei Tempo 39 gab es einen kleines, aber unüberhörbares Knallgeräusch. Wir schauten uns alle an und ein Fahrer hinter mir meinte dann zu mir:"Ich glaube Deine Speiche ist gebrochen, Dein Hinterrad eiert so". Es ist nun mal wie es ist. Da nützt kein jammern. Absteigen, die Gruppe fahren lassen und sich die gebrochene Speiche anschauen. Da ich vor Ort natürlich nichts machen konnte, setzte ich meine Fahrt langsam fort. Auch hier folgte ich den Wegweisern. In Leuth bog ich dann auf die B221 ab und folgte der Bundesstraße Richtung Straelen. Zwischendurch wurde ich noch von dem einen oder anderen Fahrer überholt.

In Herongen folgte dann auf einem Parkplatz die K3 (Leuther Straße (B221)/Vernloer Straße). Hier holte ich meinen letzten Stempel ab und meldete mich auch bei den Streckenposten mit Speichenbruch von der RTF ab. Die K2 habe ich leider nicht mehr anfahren können.

Meine Rückfahrt verlief ganz einfach. Immer geradeaus bis Geldern, dann links, irgendwann dann wieder rechts und schon ist man fast zu Hause. In Wetten musste ich trotz meiner gebrochenen Speiche noch einmal richtg Meter machen. Die Gewitterwolken wurden immer dunkler und heftiger.
Während meiner Tempofahrt hatte ich sogar noch die Jubelrufe von Ernst gehört, der mir mit seinem Auto entgegen kam und aus dem offenen Fenster schrie.

Um kurz vor 15:00 Uhr war ich dann zu Hause. Um kurz nach 15:00 Uhr kam das Gewitter.

Mein Fazit zu dieser RTF:

Die Strecke:
Die ersten Kilometer waren natürlich nicht gerade angenehm, da man durch die Stadt musste. Grundlegend war das aber nicht anders zu erwarten und von daher nicht so wild.
Leider führte die Strecke über sehr viele Bundes- und Landstraßen.

Die Verpflegung:
Kaltgetränke, Waffeln, Bananen, zudem Riegel an K3. Also durchaus ausreichend.

Streckenbeschilderung:
Alles bestens. Die Schilder waren immer sehr gut zu erkennen.

Kilometer:
Es wurden 46 km, 71 km, 111 km und 151 km angeboten.

Als Anlage findet ihr die Streckenbeschreibung:

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

Angefügte Bilder:
RSC-Delta.JPG  
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