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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 941 mal aufgerufen
 RTF-Veranstaltungen
Moni Offline

Forum Supporter

Beiträge: 263

03.08.2009 21:22
RTF am Samstag, 29.08.2009 in Gevelsberg (mit Bericht) antworten

Hallo zusammen,

am Samstag, 29.08.2009 findet die Int. 16-Talsperren Rundfahrt des Ski Club Gevelsberg statt.

angebotene Strecken sind 48/77/125/151 Startzeit 08:30-11:00 Uhr
Radmarathon 222 km Startzeit 06:30-07:30
Startort: Sportalm, Ochsenkamp 56, 58285 Gevelsberg

näheres siehe im Veranstaltungskalender http://www.djk-twisteden.de/externe_daten/radsport/rtf.pdf

Eine Streckenbeschreibung des Marathons ist unter http://www.skiclub-gevelsberg.de/almweb_...ID_6249328.html und
ebenfalls das Streckenprofil des Marathons ist unter http://www.skiclub-gevelsberg.de/almweb_...ID_6398293.html zu finden.

Im letzen Jahr sind Werner und ich die 77 km Strecke gefahren. Die war schon lohnenswert. Bilder findet Ihr im Bericht vom letzten Jahr.
In diesem Jahr überlegen wir, evtl. die 125 km Runde zu fahren.
Wer hat noch Interesse?

Gruß Moni

Gruß Moni

Holger Offline

Forum-Profi

Beiträge: 654

31.08.2009 09:26
#2 RE: RTF am Samstag, 29.08.2009 in Gevelsberg antworten

Meine RTF-Erfahrungen in Gevelsberg mit Moni, Werner, Jörg, Bernd und Ernst waren irgendwie schön und toll, allerdings aufgrund der Steigungen irgendwie auch wieder grauenhaft. Es ist nun mal wie es ist, ich bin kein Bergspezialist. Diese Tatsache habe ich an dem einem oder anderem Berg durchaus schmerzhaft erfahren dürfen. Wie sagte Bernd im Anschluss so schön? “Es hat sich angefühlt, als würden die Oberschenkel explodieren“. Nur gut das bei keinem die Oberschenkel explodiert sind.
Gegen 08:45 Uhr gingen wir auf die Strecke. Etwas mulmig war mir ja schon auf der Anfahrt nach Gevelsberg. Aber auch jammern nützte da nichts mehr. Es galt nur noch die Devise: Augen zu und durch, schließlich wollten wir die 120 km Strecke absolvieren.
Grundsätzlich war es eine stetige Bergauf- und Bergabfahrt, welche durch schöne Landschaftsbilder geprägt war. Interessant fand ich die kleinen Zahlenspiele auf meinem Tacho. An hohe Geschwindigkeiten war heute, bis auf die Abfahrten, nicht zu denken. Kurz vor der ersten Kontrolle ging es dann noch einmal richtig hoch. Hier habe musste ich mal lautstark ein paart Kommentare loslassen und sämtliche Kräfte mobilisieren. Moni rief von hinten:“ Das ist die Stelle!!“. Ich wusste jetzt im ersten Augenblick nicht welche Stelle sie meinte. Ich erinnerte mich aber sehr schnell wieder daran, dass sie mir vorher noch sagte, dass es kurz vor der ersten Kontrolle etwas unangenehmer werden würde. Es musste also folglich eine Kontrolle hinter dem Berg liegen. So war es dann auch. Es folgte eine reichhaltige Verpflegung und dann ging es auch zeitnah weiter. Das Spielchen mit den Bergen und schönen Landschaften setzte sich nun weiter fort.
Irgendwann, ich weiß gar nicht mehr wann, da ich bei dieser RTF das Zeitgefühl vollkommen verloren habe, fing es dann an zu regnen. An der zweiten oder dritten Kontrolle hatten wir dann richtig Glück. Es kam eine deftiger Regenschauer. Da die Kontrolle allerdings an einem Bauernhof war, konnten wir uns dort sehr gut unterstellen. Natürlich ging es auch nach dieser Kontrolle wieder die Berge hoch und runter. Irgendwann gewöhnt man sich aber an alles. Ich fand nun endlich meinen Rhythmus und konnte meinem Tempo entsprechend die Steigungen gut fahren. Hier war für mich der Zeitpunkt, an dem jeder nur noch sein Tempo gefahren ist, was auch gut so war. Ca. 40 km vor dem Ziel wurden meine Beine dann wieder lockerer (überraschender Weise). Ernst, Jörg und Bernd waren zu diesem Zeitpunkt weit vor mir. Nach und nach konnte ich mich aber dann wieder an Bernd und Jörg heranarbeiten. An der letzten Kontrolle, die m.E. die schönste war, wartete ich dann auf Bernd und Jörg. Ernst machte sich gerade mit einer anderen Gruppe gerade auf den Weg zum Ziel.
Ernst sah zu diesem Zeitpunkt noch topfit aus, ich wohl eher nicht . Während Bernd sich nur kurz verpflegte, verblieben Jörg und ich etwas länger an der Kontrollstelle. Die nun folgende Abfahrt war von einer sehr schlechten Wegdecke geprägt. Es hat mich echt gewundert, dass mein Fahrrad ohne Defekt diese Strecke überstanden hat. Also kein Speichenbruch, kein Plattfuss, einfach nichts.
Irgendwann wurden die Straßen auch wieder besser, so dass ich auf den flachen Strecken das Tempo etwas erhöhen konnte.
Nach kurzer Zeit ging es dann durch Gevelsberg zum Ziel. Ich war froh nach dieser Tor(tour) wieder im Ziel zu sein.

Grundsätzlich fand ich diese RTF sehr schön.

So, den Rest können nun andere schreiben .

Mit Zahlen und Fakten können Werner, Moni und Ernst dienen.

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

Werner Offline

Forum-Profi

Beiträge: 321

31.08.2009 23:49
#3 RE: RTF am Samstag, 29.08.2009 in Gevelsberg antworten

Erfahrungsbericht

Wer sich die schöne Strecke im Kartenbild oder im Satellitenbild anschauen möchte, sollte http://gpsies.com/map.do?fileId=jdqntukxotmfcukd anklicken. Besonders gut wirkt die Strecke in google earth. Dann sieht man auch schön, warum diese RTF "Talsperren Rundfahrt" heißt. Bei der 125 km Runde, die wir gefahren sind, kommt man an 7 Stauseen oder Talsperren vorbei. Dies sind - Beyenburger Stausee - Herbringhauser Talsperre - Wupper Talsperre - Panzertalsperre - Bevertalsperre - Kerspetalsperre und Ennepetalsperre. Wer soviel Talsperren auf einer 125 km Runde mit dem Rennrad "erfahren" will, muß allerdings etliche Höhenmeter bewältigen. Nach meiner Aufzeichnung mit dem Garmin Edge 305 waren es ca. 1.700 Höhenmeter im Anstieg und natürlich genau so viele im Abstieg, allerdings im ständigen Auf und Ab über die ganze Strecke verteilt. Im Höhenprofil, das ich der Strecke beigefügt habe, sieht man die vielen Wechsel. Für uns Niederrheiner würde ich diese Strecke als anspruchsvoll bezeichnen. 150 km flach sind unter gleichen Wetterbedingungen nach meiner Meinung einfacher zu schaffen. Ich will nicht verschweigen, daß an diesem Tage für mich überwiegend das Motto "Kette links" gegolten hat. Allerdings habe ich jeden gefahrenen Kilometer wegen der herrlichen Landschaft, durch die wir gefahren sind, genossen, zumindest fast jeden Kilometer. Denn zwischendurch nach ca. 3 bis 4 Stunden Fahrzeit war ich froh, wenn die Steigung mal nicht zu stark oder zu lang war. Wie Holger schon geschrieben hat, hatte sich zu diesem Zeitpunkt unsere Gruppe schrittweise aufgelöst, jetzt fuhr jeder nach seinen Möglichkeiten dem Ziel entgegen. An der letzten, hervorragend platzierten Kontrollstelle an der Ennepetalsperre haben wir - Moni und ich - uns dann eine längere Verschnaufpause gegönnt, bevor wir die Schlußkilometer über eine ca. 10 km Holperstrecke in Angriff nahmen. Da wir schon aus dem letzten Jahr von der 77 km Strecke wußten, daß die nächsten Kilometer ein Gehangel von Schlagloch zu Schlagloch bedeuten würden, sind wir diese Abfahrt gelassen und nicht genervt angegangen. Der insgesamt gute Eindruck von der Strecke wird durch diesen kurzen Abschnitt nicht getrübt. Nach weiteren Kilometern durch städtische Gebiete, in denen man dann auch wieder "Kette rechts" fahren konnte, trafen wir dann am Ziel wieder auf unsere Mitstreiter Ernst, Bernd, Holger und Jörg, denen es auch sehr gut gefallen hat.
Fazit: Tolle RTF, die wir jedem empfehlen können, der nicht "fies" vor Steigungen ist und einige Anstrengungen auf sich nehmen will. Es ist definitv keine RTF, auf der man neue Geschwindigkeitsrekorde fahren kann. Wer die Anstrengung auf sich nimmt, wird mit einer landschaftlich sehr schönen Runde belohnt. Wer sich noch mehr zutraut, kann sich auch an der 150 km Strecke oder am Marathon über 220 km versuchen. Kontrollschluß ist erst um 19 Uhr laut Vereinshomepage. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den zahlreichen Talsperren. Die Beschilderung war in der Regel ausreichend, auch wenn wir uns an 2 Stellen kurz verfahren haben. Aufgrund der Topographie ist es aber wahrscheinlich nicht immer einfach, bei jeder Abbiegung die optimale Beschilderung zu erreichen. Verhungern und verdursten braucht man bei dieser RTF auch nicht und die meisten Helfer waren mit viel Einsatzfreude bei der Sache.

Gruß Werner

PS: Wer sich verschiedene Streckenaufzeichnungen und die Angaben des Vereins zu den summierten Höhenmetern anschaut, wird feststellen, daß die Angaben stark voneinander abweichen können. Man sollte dabei bedenken, daß es sich bei diesen Angaben nicht um die Ergebnisse exakter Vermessungen handelt und die Werte stark davon abhängen, z. B. welches Höhenmodell, welches Auswerteprogramm usw. zugrundeliegt. Zur Beurteilung sollte man sich auf jeden Fall das graphische Höhenprofil ansehen.

Erni Offline

Forum Supporter

Beiträge: 232

01.09.2009 18:36
#4 RE: RTF am Samstag, 29.08.2009 in Gevelsberg antworten

Hallo,
hier noch einige Bilder von unserer RTF in Gevelsberg:



















Gruss
Erni

Rinkeroder Offline

Ganz neu hier

Beiträge: 1

03.09.2009 08:51
#5 RE: RTF am Samstag, 29.08.2009 in Gevelsberg antworten

Vorab erst einmal Grüße vom SV Rinkerode. Das liegt im Herzen des Münsterlandes ca 15 km südlich von Münster. (http://www.sportverein-rinkerode.de)
Wir waren am Samstag mit insgesamt 18 Radlern am Start. Einhellige Meinung: Eine anspruchsvolle, aber zugleich sehr schöne und gut organisierte RTF. Was aber noch ergänzend anzumerken ist: Von PKW-Fahrern in den Kreisen EN, GM und MK sollte man mit gehörigem Respekt reichlich Abstand halten (so gut es auf den teilweise engen Straßen geht...). Die heizen dort zum Teil, was das Gaspedal hergibt!!! Das war manchmal echt gefährlich!
Ansonsten wars super!
Beste Grüße,
Heinz

Vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr...

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