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Holger Offline

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Beiträge: 654

08.08.2009 21:49
Erfahrungsbericht zur Düsseldorfer Bezirks RTF vom 08.08.2009 antworten

Diese RTF stand schon seit längerer Zeit in meinem Terminplaner. Aus diesem Grund bin ich dann auch heute morgen sehr zeitig nach Düsseldorf gefahren. Die Anreise nach Düsseldorf-Flehe war nicht so schwer. Ab auf die A57 zwei mal abbiegen und schon ist man auf dem Gelände von GWR Düsseldorf. Das Wetter war bis dahin sehr diesig. Nur gut das es nicht regnete. Um 09:30 Uhr wurde dann gestartet.
Der Weg führte aus Flehe direkt zur Südbrücke. Hier fuhr ich auf dem Radweg der Brücke entlang der A 46. Dieser Streckenabschnitt war natürlich nicht so schön. Aber man muss ja nun mal irgendwie aus Düsseldorf kommen. Schnell waren mein Mitfahrer und ich in Neuss-Grimmlinghausen. Von hier ging es dann über Neuss-Norf, Neukirchen, Barrenstein nach Allrath. In Allrath wartete dann auch schon der erste große Stunt auf mich. In Allrath gibt es eine durchaus enorme Erhebung mit dem Namen "Halde". Diese Halde galt es nun zu bezwingen. Da ich diese Halde natürlich nicht kannte, fuhr ich meinem Tempo entsprechend hoch. Irgendwann war die Halde erklommen und es wartete am Gipfel Kontrolle 2. Hier warteten zudem auch schon meine weiteren Mitfahrer. Nach wenigen Minuten Aufenthalt fuhren wir in einer 5-er Gruppe weiter. Es folgte nun eine Abfahrt von dieser Halde, die m.E. sehr kontrolliert verlief. Da wir nun in einer sehr guten Gruppe unterwegs waren, konnte das Tempo aufgrund der stetigen wechselnden Führungsarbeiten hoch gehalten werden. Über die Ortschaft Bedburg (bei Bergheim) fuhren wir über ein paar kleinere Ortschaften nach Titz.
In Titz erwartete uns Kontrolle 3. Nun sollte ein Streckenabschnitt kommen, der sehr beeindruckend war. Während unserer Fahrt nach Titz konnten wir schon die riesigen Braunkohlebagger des Tagebaus Gartzweiler II sehen. Die Strecke verlief nun von Holzweiler über Immenrath nach Otzenrath.
Der Ort Otzenrath fiel dem Tagebau zum Opfer und dementsprechend sah es dort auch aus. Leider geben die Satellitenbilder meiner aufgezeichneten Strecke nicht ganz die aktuellen Gegebenheiten wieder.
Es folgte nun ein Streckenabschnitt über Jüchen-Gierath, Wevelinghoven nach Hoenningen. Nein, dieses Hoenningen hat nichts mit dem fast gleichnamigen Bad Hönningen zu tun. In Hoenningen war dann auch Kontrolle 1. Von Hoenningen fuhren wir nun weiter Richtung Allerheiligen und Uedesheim. In Uedesheim verabschiedeten sich nun zwei Fahrer von uns, da diese beiden nur die 113 km Route fahren wollten. Da wir in Uedesheim allerdings schon 103 km auf dem Tacho hatten, fragte ich nun meine beiden verbliebenen Mitfahrer, wie wir denn nun auf 152 km kommen würden. Auch bei dieser RTF ist es mittlerweile so, dass man einfach die 41 km Route fahren muss. Solche Dinge finde ich unbedingt nicht sehr einfallsreich. Hat aber den Vorteil, dass man sich eine Kontrollstelle spart. Diese besagte Kontrollstelle war für uns wieder in Hoennigen. Allerdings wussten die Verantwortlichen gar nichts von ihrem Glück. Da wir von den 152km Fahrern als erstes erneut an diese Kontrolle kamen, wusste keiner, dass diese Kontrolle 1 auch gleichzeitig Kontrolle 4 ist. Nach einer kurzen Verpflegung traten wir die restlichen 21km an. Als wir dann erneut in Uedesheim ankamen, fuhren wir wieder auf die Südbrücke und von dort nach Flehe. Leider hatte es die letzte halbe Stunde der Fahrt geregnet. Allerdings hielt sich dieser Regen noch in Grenzen.

Mein Fazit zur RTF:

Die Strecke:
Die Strecke war m.E. sehr gut gewählt. Eine gute Mischung aus Landstraßen und Wirtschaftswegen.

Die Verpflegung:
Zitronentee, Waffeln, Kekse, Bananen, Riegel

Streckenprofil.
Flach. Ab und an einige "leichte" Steigungen. Die einzige richtige Erhöhung war diese "Halde" in Allrath.

Streckenbeschilderung:
Die Strecke war sehr gut beschildert.

Kilometer:
Es wurden folgende Strecken angeboten: 41, 74, 113 und 152 km.
Wir sind die 152 km in 05:11 Std. gefahren.

Alles in allem war es eine sehr gut geplante und durchgeführte RTF.

Ich habe die Strecke per GPS aufgezeichnet. Die Strecke kann hier eingesehen werden.

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

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