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 RTF-Veranstaltungen
Holger Offline

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Beiträge: 654

11.07.2011 19:49
Erfahrungsbericht RTF des RTC Weilerswist v. 09.07.2011 antworten

Morgens halb acht in Kevelaer... Es sieht nach Regen aus, bzw. es regnet schon leicht. Trotz alle dem wollte ich meine erste RTF im Radsportbezirk des Mittelrhein Süd, genauer bei dem RTC Weilerswist fahren. Ausgeschriebener Start war um 10:00 Uhr. Die Sonne hatte also genügend Zeit um bis 10:00 Uhr zu erscheinen. Um halb 8 vor ich dann Richtung A 61, an der ich dann auch schon einen Mitfahrer bekam. Christoph überholte mich mit seinem PKW und seinem angehängten Rad, der wohl auf dem Weg zur RTF nach Venrath. Einen Teil der Strecke fuhren wir zumindest mit dem Auto zusammen aber dann trennten sich dann auch schon wieder Glück. Mit einem hoch erhhobenen Daumen habe ich ihm viel Glück für seine erste RTF gewünscht.
Wenig später klarte der Himmel mächtig auf. Als ich dann gegen 09:00 Uhr in Weilerswist ankam, strahlte die Sonne vom Himmel. Regenjacke, Ärmlinge usw. konnte ich mir sparen. Ich packte mein Rad aus dem Auto und fuhr dirket zur Anmeldung. Nach einer kurzen kleinen Stärkung fiel mir auf, dass der Start wohl früher sein musste, da mittlerweile viele Radler zum Startort fuhren und standen.
Am Startort angekommen, fand ich eine akurate Warteschlange vor. In 2er Reihen wartete man auf die Stempelmeister, die dann auch schnell kamen. Geordnet, und vor allem zügig, wurden nun die Startstempel vertreilt. Diese 2er Reihen haben wohl nicht nur im Kindergarten einen Vorteil :-). Da ich bis jetzt noch nicht genau wusste welche Strecke ich fahren wollte, versuchte ich eine gute Gruppe zu finden. Aber wie es nun mal so ist, die Suche nach einer guten Gruppe verlief nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. So kam es, dass ich die ersten Kilometer alleine gegen den Wind fahren musste.
Von Weilerswist ging es über Heimerzheim, Dünstekoven nach Morenhoven. In Morenhoven gelang es mir dann eine kleine Gruppe zu organisieren. Mit acht Fahrern fuhren wir nun Richtung Flerzheim. Da sich in Flerzheim die erste Kontrolle befand, wurde unsere Gruppe dort auch gleich wieder gesprengt. Da ich mich nicht zu lange an der Kontrollstelle aufhalten wollte, fuhr ich nun auch zügig weiter, natürlich wieder gegen den Wind und alleine. Es folgte nun eine Etappe von Meckenheim nach Adendorf, Eckendorf, Gelsdorf, Hilberath, Berg, Freisheim, Krälingen. Die RTF war nun in Rheinland-Pfalz. Hier machten sich nicht nur der Wind, sondern auch die ersten Ausläufer der ersten Höhenmeter bemerkbar. In Freisheim befand sich auch die zweite Kontrolle. Hier fand ich auch wieder einen Mitfahrer, mit dem ich dann den weiteren Weg fortgesetzt habe. Wind und Berge machten sich eben langsam bemerkbar. Landschaftlich war der Teil in der Rheinland-Pfalz natürlich wieder sehr schön. Die kleinen Orte, die serpentienenartigen Abfahrten, sowie der verkehrsarmen Strecken dort waren sehr gut zu fahren. Von Krälingen aus ging es dann über Binzenbach, Houvertath, Scheuren, Bad-Münstereifel, in den kleinen Ort Arloff, wo sich auch nun die dritte Kontrolle befand. Da diese Kontrolle auch die Kontrollstelle für die 74 km Runde war, war diese natürlich sehr gut besucht. Auch an dieser Kontrolle wollte ich mich nicht lange aufhalten. Es war mir einfach zu voll dort. Zudem konnte man nun gar keinen Fahrer mehr einer Strecke zuordnen.
So langsam musste ich mir Gedanke über meine Streckenwahl machen. In Satzvey sollte die Streckenteilung zur 158 km Strecke kommen. Ich ließ mir bis zum letzten Meter mit dieser Entscheidung Zeit. Da ich diese RTF überhaupt nicht kannte und ich nicht wusste was noch so auf mich zukommt, habe ich mal nicht auf meinen falschen Ehrgeiz gehört, sondern eine Entscheidung der Vernunft getroffen. Meine Entscheidung die 114 km Strecke zu fahren war m.E. die richtige Wahl. Es wäre fatal gewesen, wenn ich mich auf dieser Strecke platt gefahren hätte.
Die Rückfahrt gestaltete sich nun sehr sehr zügig, da ich zwei Mitfahrer gefunden hatte. Der eine war mir noch von der RTF des RC Dorff bekannt. Die andere Mitfahrerin legte ein unglaubliches Tempo vor. Es folgte nun ein relativ flaches Stück von Obergartzem über Enzen, Frauenberg, Niederberg, Friesheim, Vernich zum Ziel nach Weilerswist. Das unglaubliche war, dass wir in dieser 3er Gruppe immer zwischen 38 und 42 km/h gefahren sind. Das unglaublichere war noch, dass in dieser kleinen Gruppe die Geschwindigkeit nicht weh getan hat. Man merkte schon, dass meine Mitfahrerin aus dem Bergischen Land und mein Mitfahrer aus dem Kölner Raum doch öfters dieses Tempo fahren. Durch den steitigen Wechsel lief der Endspurt sehr gut.

Mein Fazit zu dieser RTF:

Die Strecke:
Mal so mal so. Am Anfang verlief die Strecke über Hauptverkehrsstraßen, dann über die verkehrsarmen Straßen in der Eifel und später dann wieder über Hauptverkehrsstraßen.

Die Verpflegung:
Mehr als ausreichend. Riegel, Kekse, Äpfel, Bananen und Kaltgetränke

Streckenprofil:
Am Anfang etwas flach (dafür windig), dann bergig (ebenfalls mit Wind) und dann wieder ein Streckenteil der flach war.

Streckenbeschilderung:
Die Strecke war gut beschildert.

Kilometer:
Es wurden folgende Strecken angeboten:
23 km, 43 km, 74 km, 114 km, 158 km


Alles in allem war das eine gelungene RTF.

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

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