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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 547 mal aufgerufen
 RTF-Veranstaltungen
Werner Offline

Forum-Profi

Beiträge: 321

12.07.2011 00:14
RTF Grenzlandfahrt RSV Venrath am Sa. 09.07.2011 (Bericht und Fotos) antworten

Venrath ist ein kleiner Ortsteil von Erkelenz und ca. 1 Autostunde von Kevelaer entfernt. In der Nähe liegt die Ortschaft Kuckum, wo die Niersquelle sprudelt. Abfahrt in Kevelaer mit Moni um kurz nach 7 Uhr 30 bei regnerischem Wetter. Bei der Ankunft in Venrath treffen wir verabredungsgemäß Stephan T. mit Sohn Lukas und auch Nelle, der an diesem Samstag seine erste RTF fahren will. Der Himmel sieht heller aus als bei der Abfahrt in Kevelaer und der Regen hat aufgehört. Die Temperaturen liegen um 9 Uhr geschätzt bei 16 °C. Ich habe deshalb Ärmlinge sowie Gamaschen für den möglichen Regen angezogen sowie die gute DJK-Windweste. Eine langärmlige Weste sowie Regenweste hatte ich zur Sicherheit dabei, habe sie aber nicht gebraucht. Wir haben nämlich wider Erwarten eine fast 100% regenfreie Fahrt gehabt. Erst auf den letzten 5 Kilometern gegen 14 Uhr hat es einen kurzen Schauer gegeben. Im Laufe des Vormittags stiegen die Temperaturen auf über 20 °C an. Dafür hatten wir auf der ersten Streckenhälfte bis Gangelt Gegen- und Seitenwind von der heftigen Art, der nur noch in der Gruppe erträglich war, aber wohl dafür den Regen weggepustet hat.

Bei diesem Wetter herrschte natürlich kein Gedränge an der Anmeldestelle am Sportplatz Venrath, sodass wir zusammen kurz nach 9 Uhr auf die Strecke gehen konnten. Unsere "Trimmfahrer" hatten die Startnummern 4, 5 und 6. Wir drückten dem Veranstalter die Daumen, dass er auch noch dreistellige Startnummern ausgeben konnte. Viele potentielle RTF-Fahrer hatten wohl nicht damit gerechnet, dass es auf der RTF-Strecke weitgehend trocken bleiben würde und waren zuhause geblieben. Am Ende sollen es dann doch gut 300 TeilnehmerInnen gewesen sein.

Die gut ausgeschilderte Strecke führte uns, grob beschrieben, südlich der Autobahn A46 und den Städten Erkelenz, Hückelhoven und Heinsberg durch Feld und Flur und viele kleinere Ortschaften bis nach Gangelt, das im westlichsten Zipfel der Bundesrepublik liegt, manchen vielleicht als Selfkant bekannt (www.derselfkant.de). Hier verbrachte der weltberühmte Kartograph Gerhard Mercator Anfang des 16. Jahrhunderts seine Kindheit (www.gangelt.de). Wir verbrachten hier ein paar Minuten Am Freibad an der zweiten Kontrollstelle nach ca. 54 km. Moni hatte sich an der ersten Kontrolle in Himmerich nach ca. 31 km entschieden, die 71 er Strecke zu fahren (war über 80 km). Es lagen also 50 km Alleinfahrt vor ihr, da zu dieser Zeit kaum Fahrer unterwegs waren.

Für uns, die wir die 111er Strecke fahren wollten, ging es weiter über Waldfeucht nach Effeld im Naturpark Maas-Schwalm-Nette bis zur dritten Kontrolle am Wasserschloss Elsum nach ca. 81 km. Irgendwie fühlten wir uns an Schloss Wissen erinnert. Über Birgelen ging es weiter bis zur B221 Richtung Wildenrath und weiter in flotter Fahrt durch einige Kreisverkehre am ehemaligen Airport Wildenrath - jetzt ein riesiges Prüfzentrum - vorbei. Ein Blick auf google earth zeigt eindrucksvoll die Anlage der Prüfstrecken. An Golfplätzen und Mühlengewässern (Buschmühle, Holtmühle) vorbei umfuhren wir Wegberg und erreichten nach einem kurzen Schauer nach insgesamt ca. 5 Stunden und ca. 116 km wieder Venrath. Kurz vor der vierten Kontrollstelle in Busch nach ca. 103 km hatte ich einen "Schleicher" am Hinterrad, mit dem ich aber mit zweimaligem Aufpumpen noch bis ins Ziel fahren konnte.
Mir hat die Streckenführung über Nebenstraßen, Wirtschaftswege und verkehrsarme Hauptstraßen gut gefallen, auch wenn an mancher Stelle der Straßenzustand der Wirtschaftswege (sehr) schlecht war und die Wegeführung manchmal etwas verwinkelt war. Gut gefallen hat mir der Radweg am Rodebach vor Gangelt, auch wenn man mehrfach die Grabenseite wechseln musste. Die Strecke ist nicht topfeben, sondern bietet durchaus den einen oder anderen kleinen Anstieg. Auch Wellen von 2 oder 3 % können manchmal anstrengend sein.

Unsere Gruppe hat hervorragend harmoniert und jeder hat seinen Anteil in der Führung - oft gegen den starken Wind - geleistet. Auf dem zweiten Teil der Strecke hatten wir noch tatkräftige Unterstützung durch einen netten Mitfahrer von Blitz Viersen.

Imponiert hat mir, wie Lukas T., unser jüngster Mitfahrer mit 17 Jahren, die ganze Strecke gemeistert hat. Nelle hat auf seiner ersten RTF feststellen können, dass man in einer funktionierenden Gruppe mit viel Fahrspaß unterwegs sein kann. Ich war froh, dass ich noch immer mithalten konnte und Stefan T. hat dafür gesorgt, dass wir nicht als "Bummelzug" unterwegs waren. Auch Moni hat die kürzere Strecke gut gemeistert.

Über die Organisation der RTF gibt es nichts zu meckern. Wir haben sympathische Vereinsmitglieder und Helfer erlebt, bei denen wir uns wohl gefühlt haben. Ich empfehle diese RTF weiter.

Gruß Werner

Hier ist der Link zur aufgezeichneten Strecke: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=dzjvcwzsgsvpxoqv

Angefügte Bilder:
RTF Venrath 2011 09.07.2011.jpg   RTF Venrath 2011 09.07.2011, Höhe - Distanz.png   001x.jpg   002x.jpg   003x.jpg   006ax.jpg   008ax.jpg   010ax.jpg  
Werner Offline

Forum-Profi

Beiträge: 321

13.07.2011 22:29
#2 RE: RTF Grenzlandfahrt RSV Venrath am Sa. 09.07.2011 (Bericht und Fotos) antworten

Bericht vom 13.07.11 in RP Online über die RTF Venrath

Hier ist der Link: http://www.rp-online.de/niederrhein-sued...-tour-1.1330524

Am Anfang der RTF wurden auch Bilder von allen Teilnehmern aufgenommen. Diese sind zu finden bei www.photobello.de unter der Veranstaltung RTF Venrath.

Gruß Werner

Holger Offline

Forum-Profi

Beiträge: 654

14.07.2011 07:19
#3 RE: RTF Grenzlandfahrt RSV Venrath am Sa. 09.07.2011 (Bericht und Fotos) antworten

Zitat
Nelle hat auf seiner ersten RTF



Glückwunsch Nelle zu Deiner ersten erfolgreich überstandenen RTF.
Schön das bei euch allen alles gut geklappt hat.

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

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