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 RTF-Veranstaltungen
Holger Offline

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Beiträge: 654

18.08.2008 08:23
Erfahrungsbericht RTF "Findelkindtour" v. 16.08.08 in Mönchengladbach antworten

Entscheidungsfreudig, wie ich morgens immer nun mal bin, kam mir am Samstag die Idee mein neues Vereinstrikot (Version 1.0) spazieren zu fahren (Version 2.0 folgt ja bald). Natürlich sollte diese Ausfahrt schon einen würdigen Rahmen haben, da ich ja nicht nur mein neues Trikot spazieren fahren wollte, sondern auch noch mein neues Fahrrad.
Also was macht man(n)? Man(n) stellt sich die Frage nach dem wo. Also nimmt man sich den Breitensportkalender und sucht irgendeine RTF in der Nähe.
Voraussetzung für die RTF: Es muss eine 150 km Runde angeboten werden. Alles andere ist ja blöd. Da für diesen Tag nicht so viele RTF angeboten wurden und Mönchengladbach ja nicht so weit ist, habe ich kurzerhand diese gewählt.
Da der Start schon um 09:00 Uhr war, bin ich natürlich zeitig zu Hause losgefahren. In Gladbach angekommen, wurde eben alles ausgepackt, zum Start gerollt, Wertungskarte abgegeben und… gewartet… Ich traf ein paar Kollegen aus MG und da ich diese RTF in einer guten Gruppe starten wollte, schloss ich mich den Kollegen an. Irgendwann um kurz nach neun sind wir dann los. Neues Trikot, neues Fahrrad, gute Gruppe.. Was soll da schon schief gehen? Nach ca. 15 km merkte ich, dass sich mein Sattel irgendwie selbständig machte. Die Schwerkraft machte sich bemerkbar und der Sattel rutschte langsam aber sicher immer tiefer. OK, neues Rad, da wurde wohl vergessen die Schraube richtig anzuziehen. Also gut, eben rechts ran, Werkzeug raus, Sattel wieder hoch, festdrehen und ab die Post. Keine 20 Minuten später war dieser Sattel wieder unten… Ein Mitfahrer nahm sich nun dieser Sache an. Er, ein Technikfreak, meinte, dass an meinem Sattel so eine komische Karbonpaste fehlen würde, die das rutschen des Sattels verhindert. Auf Dauer würde der Sattel zwangsläufig wieder rutschen. So ein Ärger. Nicht zu ändern, da muss man eben durch.
Die Strecke verlief von MG-Hardt in Richtung Selfkant (Heinsberg, Wassenberg usw.). Leider kenne ich mich in dieser Gegend nicht so aus und deshalb bekomme ich weder die Route, noch die ganzen Namen der Ort auf die Kette. Zur Strecke sei aber gesagt, dass diese sowohl über Hauptverkehrsstraßen, als auch über Wirtschafts- und Radwege führte. Eine gesunde Mischung und von daher kein Problem. Ein Teil der Wirtschaftswege war im Kurvenbereich allerdings sehr schmutzig (Steine, Sand), so dass man immer wieder aufpassen musste. Aber hier kann man dem Veranstalter natürlich keinen Vorwurf machen. Die erste Verpflegungsstelle kam schon sehr früh. Hier wurden Bananen, Rosinenbrötchen, Riegel und natürlich Kaltgetränke angeboten.
Die ersten 50-60 km fuhren wir in einem 30 er Schnitt. In einer Gruppe merkt man solche Geschwindigkeiten eben nicht. Landschaftlich ist die Selfkant natürlich, wie der Niederrhein, platt wie ne Flunder. Will heißen, auch hier wieder jede Menge Gegenwind. Allerdings kam irgendwann mal in Wassenberg eine gute Rampe, die unsere Gruppe auch sofort sprengte. Nicht jeder ist eben ein Bergspezialist. Irgendwann waren wir dann wieder zusammen und setzten den Weg fort. Nach km 101 trennte ich mich von der Gruppe, da meine Kollegen nur die 112 km fahren wollten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir einen guten 29 er Schnitt. Die letzten 50 km musste ich also wieder im Wind alleine fahren. Es war weit und breit vor und hinter mir keiner zu sehen. Zur 152 km Runde sei gesagt, dass hier zusätzlich die 46 km Runde der RTF gefahren werden musste. Am Ende hatte ich einen Schnitt von 28, irgendwas.

Positiv herausheben möchte ich die gute Organisation. Die Strecke war sehr gut beschildert, an jeder Kontrollstelle gab es eine Toilette und die Verpflegung war auch gut.

Fazit: Eine RTF die man empfehlen kann.

LG
Holger

Tue zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du das Unmögliche !

Joaquim Maria Machado de Assis

oder

Mach zuerst das Unmögliche möglich, dann erübrigt sich das Notwendige.
Kathrin Obert

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